Das Clickern ist viel mehr als nur eine Methode – es ist eine Einladung, deinen Hund besser zu verstehen und eine tiefe Bindung zum Hund aufbauen zu können.
Die Grundlage dafür ist wissenschaftlich belegt, bleibt im Alltag aber immer herzlich und nah am Tier.
Ich begleite dich in diesem Artikel durch alles, was wichtig ist, damit ihr beide direkt loslegen könnt. Ganz egal, ob dein Begleiter noch ein Welpe ist, schon ein Senior oder ein Hund mit ganz eigenen Herausforderungen – diesen Weg gehen wir jetzt gemeinsam.
Das Wichtigste für dich auf einen Blick
Clickertraining ist eine präzise Form der Verständigung, die eure Verbindung stärkt und auf gegenseitigem Vertrauen aufbaut.
Dein Hund lernt aktiv und mit Freude, weil wir auf positive Bestärkung setzen und Herausforderungen gemeinsam meistern, statt Druck auszuüben.
Du kannst das Training ganz einfach in euren Alltag integrieren, um entspannt durch Begegnungen zu navigieren oder neue Aufgaben zu bewältigen.
Was ist Clickertraining genau?
Bevor wir mit den ersten Übungen starten, schauen wir uns kurz an, was Clickertraining für Hunde eigentlich bedeutet. Im Grunde ist der Clicker ein sehr genaues Bestätigungssignal. Er hilft dir dabei, deinem Hund in genau dem Moment, in dem er etwas richtig macht, eine Rückmeldung zu geben. Mit der eigenen Stimme ist das oft gar nicht so leicht.
Wir Menschen reden meistens viel zu viel, verändern unsere Tonlage oder brauchen zu lange für einen Satz. Bis wir fertig gesprochen haben, konzentriert sich der Hund oft schon wieder auf etwas ganz anderes.
Der kleine Signalgeber löst dieses Zeitproblem durch ein klares, immer gleiches Geräusch. Dieses Knacken ist die Brücke zwischen dem richtigen Verhalten und der Belohnung, die danach folgt. Am Anfang bedeutet das Geräusch für deinen Hund noch nichts, aber er lernt rasend schnell: Wenn es knackt, war ich super und bekomme gleich einen Happen. Besonders für die Hundeerziehung für Anfänger ist das ein toller Start, um eine gemeinsame Sprache zu finden.
Hinweis: Der Clicker ersetzt kein Kommando wie „Sitz“. Er ist nur die Bestätigung dafür, dass dein Hund die Aufgabe gerade richtig gelöst hat.
Warum Clickertraining so effektiv ist
Es gibt gute Gründe, warum so viele Menschen auf das Clickertraining bei Hunden setzen. Das Ganze nutzt nämlich die Art und Weise, wie das Gehirn lernt.
Hunde suchen nach Erfolgserlebnissen. Wenn auf eine Tat etwas Gutes folgt, wird dein Hund das öfter machen wollen.
Das Clickern nutzt diesen natürlichen Drang perfekt aus:
- Das Geräusch ist immer freundlich und wertfrei.
- Die Genauigkeit stärkt euer gegenseitiges Vertrauen.
- Es regt zum Mitdenken an und fördert die geistige Entwicklung.
- Auch auf Entfernung kannst du deinem Hund sagen, dass er alles richtig macht.
Die Clicker-Methode baut darauf auf, dass dein Hund lernt, seine Umwelt durch sein eigenes, freundliches Verhalten positiv zu beeinflussen. Das gibt ihm Sicherheit und stärkt euer Miteinander enorm.
Vor- und Nachteile des Clickertrainings
Jeder Weg in der Hundeerziehung hat verschiedene Seiten. Schauen wir uns an, wie das Clickern mit Hund in euren Alltag passt.
Vorteile
- Ihr erzielt schnellere Erfolge, weil die Verständigung so klar ist.
- Die Bindung wird tiefer, weil alles auf Vertrauen und Freiwilligkeit basiert. Schwierige Aufgaben lassen sich ganz entspannt in viele kleine Schritte unterteilen.
- Dein Hund wird geistig gefordert und hat sichtlich Freude daran, Aufgaben mit dir zu lösen.
- Das gemeinsame Training schweißt euch als Team zusammen.
Nachteile
- Am Anfang ist es ein bisschen ungewohnt, gleichzeitig die Leine, den Clicker und die Belohnung zu halten. Das kann besonders herausfordernd sein, wenn dein Hund an der Leine zieht.
- Das richtige Timing ist wichtig, damit die Botschaft beim Hund ankommt
- Manche sehr empfindliche Hunde erschrecken sich anfangs vor dem Geräusch
- Du musst konsequent bleiben: Auf jeden Klick muss auch wirklich eine Belohnung folgen
Hinweis: Für sensible Ohren gibt es leisere Geräte, die ein sehr sanftes Signal geben.
Die richtige Ausrüstung: Clicker und Belohnungen
Um deinen Hund mit dem Clicker zu trainieren, brauchst du nicht viel Zubehör, aber die Auswahl sollte gut zu euch passen. Die Stimme bleibt dabei stets freundlich und persönlich.
Der Clicker
Es gibt verschiedene Bauformen, die du im Fachhandel findest:
- Klassische Modelle im Gehäuse sind oft etwas lauter und deutlicher im Klang.
- Varianten mit einem Druckknopf lassen sich sehr einfach bedienen.
- Ring-Clicker trägst du direkt am Finger, damit du die Handfläche frei hast.
- Einstellbare Modelle lassen dich die Lautstärke für deinen Hund passend wählen.
Die Belohnungen
Die Belohnung ist die liebevolle Anerkennung für die Mühe deines Hundes. Damit ihr im Fluss bleibt, achte auf die richtige Auswahl beim Thema F wie Futter:
- Die Happen sollten so klein sein, dass sie sofort geschluckt werden können.
- Such dir etwas aus, das dein Hund wirklich liebt – zum Beispiel kleine Käsestückchen oder weiche Fleischhappen.
- Das Tempo ist wichtig: Es muss schnell gehen, damit die Freude am Training nicht unterbrochen wird.
- Das Tempo ist wichtig: Es muss schnell gehen, damit die Freude am Training nicht unterbrochen wird.
Tipp: Mit einer kleinen Tasche am Gürtel hast du die Hände frei für deinen Hund und die Ausrüstung.
Clickertraining ohne Leckerli: Geht das?
Viele Menschen beschäftigt die Frage, ob Hundetraining mit Leckerli wirklich nötig ist oder ob man den Hund damit nur besticht. Clickertraining ohne Leckerli funktioniert grundsätzlich, denn eine Belohnung ist immer das, was dein Hund in diesem Augenblick als wertvoll empfindet.
Der Clicker ist das Versprechen auf etwas Schönes.
Das kann auch sein:
- Ein kurzes, gemeinsames Spiel mit dem Lieblingsseil.
- Den Ball einmal werfen zu dürfen.
- Ein herzliches Lob oder Streicheln.
- Die Freigabe zum Schnüffeln an einer spannenden Stelle.
Kleine Happen werden im Alltag oft bevorzugt, weil sie die Konzentration nicht stören. Falls du auf das Gewicht deines Hundes achtest, ziehst du die Belohnungen einfach von der täglichen Mahlzeit ab. Wichtig ist, dass die Belohnung Freude bereitet und die Verbindung zwischen euch stärkt.
Die Grundlagen: So funktioniert positive Bestärkung
n der Praxis der Hundewelt sind wir davon überzeugt, dass echtes Lernen durch Vertrauen und Freude geschieht. Das Clickertraining setzt genau hier an. Dein Hund übernimmt eine aktive Rolle und lernt, dass sein Verhalten eine angenehme Folge hat.
Er merkt zum Beispiel: Wenn ich ruhig warte, kommt das Klicken und die Belohnung. Diese Freiwilligkeit ist die Basis für ein motiviertes Team und hilft dir dabei, Führung zu übernehmen ohne Druck.
Positive Bestärkung bedeutet ganz einfach, dass wir etwas Schönes hinzufügen, sobald der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Im Kopf deines Hundes löst das Klicken Vorfreude aus. Er fühlt sich sicher und bekommt Lust, Neues auszuprobieren. Genau deshalb ist das Clickertraining eine so wertvolle Hilfe, wenn ein Welpe einzieht.
Die Kleinen lernen von Anfang an, dass die Zeit mit dir Spaß macht und sie keine Angst vor Fehlern haben müssen.
Ein wichtiger Teil davon ist die Verhaltensformung. Anstatt deinen Hund irgendwohin zu schubsen, warten wir geduldig darauf, dass er von sich aus kleine Ansätze zeigt. Wenn er zum Beispiel lernen soll, mit der Pfote etwas zu berühren, belohnen wir schon den ersten Blick in die richtige Richtung.
Dieses selbstständige Erarbeiten sorgt dafür, dass dein Hund das Gelernte viel besser behält und stolz auf sich sein kann. So fördern wir eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung.
Achtung: Positive Bestärkung heißt nicht, dass es keine Regeln gibt50. Es bedeutet, dass wir unseren Hunden durch Erfolgserlebnisse zeigen, welcher Weg der richtige ist, anstatt sie für Fehler zu bestrafen.
Diese Grundlagen der positiven Bestärkung sind ein wesentlicher Baustein für eure gemeinsame Entwicklung.
Wenn du über die einzelnen Klick-Momente hinaus verstehen möchtest, wie ihr als Team im täglichen Miteinander insgesamt zu mehr Gelassenheit findet, habe ich eine Unterstützung für dich vorbereitet. In meinem digitalen Buch „Alltagstauglichkeit – der Weg zu mehr Ruhe im Hundeleben“ erfährst du mehr über die Ursachen für unruhiges Verhalten und erhältst wertvolle Impulse für eine entspannte Führung. Es hilft dir dabei, eine stabile Basis aus Vertrauen und Verständnis zu schaffen, bevor wir jetzt mit der praktischen Anleitung für den Clicker weitermachen.
Du kannst dir das Buch für 0 € direkt auf meiner Seite herunterladen und so euer Fundament für einen friedlichen Alltag stärken.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einstieg
Der Beginn mit dem Clickertraining ist eine wunderbare Phase, die oft schon mit der A wie Ankunft deines Hundes bei dir zu Hause starten kann.
Zuerst geht es um das sogenannte „Aufladen“ des Clickers. Sucht euch einen ruhigen Platz, an dem ihr beide ganz bei euch sein könnt. Du nimmst dir eine Handvoll kleiner Belohnungen und klickst einfach, um direkt danach einen Happen zu geben. Das wiederholst du etwa zehn bis fünfzehn Mal.
Dein Hund muss dafür noch gar nichts leisten; er soll lediglich verknüpfen, dass das Geräusch eine tolle Ankündigung für etwas Schönes ist. Wenn er bei dem Klicken erwartungsvoll zu dir schaut, ist das Signal in seinem Kopf gefestigt.
Nach dieser Vorbereitung könnt ihr mit der ersten kleinen Übung beginnen: dem Handzielpunkt. Du hältst deinem Hund deine flache Handfläche in kurzem Abstand vor die Nase.
Da Hunde von Natur aus neugierig sind, wird er wahrscheinlich kurz daran schnuppern. In genau dem Sekundenbruchteil, in dem seine Nase deine Haut berührt, klickst du und gibst ihm seine Belohnung. Das wiederholst du ein paar Mal, bis dein Hund gezielt deine Hand anstupst, sobald du sie ihm hinhältst.
Sobald dieser Ablauf sicher sitzt, kannst du die Schwierigkeit ganz behutsam steigern. Halte deine Hand mal ein Stück höher, mal tiefer oder etwas weiter zur Seite. Dein Hund lernt so spielerisch, sich zu bewegen, um den Erfolg – den Klick – auszulösen. Erst wenn er die Übung freudig und sicher ausführt, führst du ein Signalwort wie „Touch“ ein. Sag das Wort immer kurz bevor er deine Hand berührt. So verknüpft er den Begriff mit der Bewegung und ihr habt eure erste gemeinsame Vokabel gelernt.
Tipp: Kurze Einheiten von zwei bis fünf Minuten sind viel wertvoller als langes Üben am Stück. So bleibt die Freude bei euch beiden erhalten und die Konzentration hoch.
Typische Herausforderungen und wie ihr sie als Lernchance nutzt
Im Training gibt es keine Fehler, sondern nur wertvolle Lernchancen. Eine der häufigsten Situationen ist ein unpassendes Timing.
Vielleicht klickst du versehentlich in dem Moment, in dem dein Hund gerade aufsteht, obwohl er eigentlich sitzen bleiben sollte. In so einem Fall ist es wichtig, dass du den Klick trotzdem mit einer Belohnung beantwortest, damit euer „Vertrag“ gültig bleibt. Atme danach einfach tief durch und konzentriere dich beim nächsten Versuch wieder ganz auf den richtigen Augenblick.
Ein weiteres Feld für die gemeinsame Entwicklung ist die Impulskontrolle. Manche Hunde werden durch den Clicker sehr aufgeregt und versuchen, dir ständig alle möglichen Verhaltensweisen auf einmal „anzubieten“. Wenn das passiert, ist das ein Zeichen dafür, dass die Erwartungshaltung gerade sehr hoch ist.
Du kannst deinem Hund helfen, indem du die Übungen langsamer angehst oder zwischendurch ein ruhiges Signal wie „Pause“ einführst. So lernt er, dass auch Ruhe ein Teil eurer Zusammenarbeit ist.
Achte auch darauf, den Clicker nicht als Lockmittel zu benutzen. Er soll immer die Bestätigung für eine bereits gezeigte Handlung sein, kein Ersatz für einen Rückruf.
Wenn dein Hund gerade abgelenkt ist, warte geduldig auf einen kleinen Moment der Aufmerksamkeit und klicke diesen an. So zeigst du ihm auf eine wertschätzende Weise, dass es sich lohnt, den Kontakt zu dir zu suchen, ohne ihn unter Druck zu setzen.
Achtung: Wenn du merkst, dass du selbst ungeduldig oder frustriert wirst, beende die Einheit lieber mit einer ganz einfachen Übung, die dein Hund sicher beherrscht. So geht ihr beide mit einem Erfolgserlebnis aus dem Training.
Clickertraining im Alltag anwenden
Der Clicker ist ein wunderbarer Begleiter, um mehr Sicherheit in euren täglichen Ablauf zu bringen. Ein klassisches Beispiel ist die Leinenkommunikation.
Anstatt an der Leine zu ziehen oder zu korrigieren, wenn sie straff wird, kannst du jeden Moment markieren, in dem dein Hund sich an dir orientiert oder die Leine locker lässt. Er lernt dadurch, dass die Nähe zu dir der Ort ist, an dem gute Dinge passieren.
Das stärkt die Verbindung und macht eure Spaziergänge für euch beide viel entspannter.
Auch bei Angstverhalten leistet der Clicker wertvolle Dienste. Wenn dein Hund vor bestimmten Reizen in der Umwelt unsicher ist, kannst du den Moment klicken, in dem er den Reiz ruhig anschaut, ohne in Panik zu verfallen.
Dadurch verändert sich mit der Zeit seine innere Einstellung zu der Situation: Aus etwas „Gruseligem“ wird ein Auslöser für eine positive Bestärkung. Das erfordert viel Empathie und Geduld, schenkt deinem Hund aber langfristig mehr Lebensfreude und Vertrauen in die Welt.
Sogar im Bereich der Gesundheitspflege hilft euch diese Methode. Du kannst markieren, wenn dein Hund ruhig stehen bleibt, während du ihn bürstest oder seine Pfoten untersuchst.
Dieses Training auf Augenhöhe sorgt dafür, dass solche Situationen ihren Schrecken verlieren und ihr sie gemeinsam als Team meistern könnt. Es geht immer darum, das Vertrauen zu stärken und eine klare, liebevolle Kommunikation zu pflegen.
Fortgeschrittene Übungen für garantierten Erfolg
Wenn die Grundlagen sicher sitzen, könnt ihr euch an neue Aufgaben wagen. Eine sehr schöne Form der geistigen Auslastung ist die Verhaltensformung. Hierbei gibst du kein festes Signal vor, sondern wartest geduldig ab, welche Bewegungen dein Hund dir von sich aus anbietet.
Das ist eine wunderbare Ergänzung zur Nasenarbeit für Hunde, da dein Hund seinen Kopf intensiv anstrengen muss, um zum Ziel zu kommen.
Wenn er zum Beispiel lernen soll, in einen Karton zu steigen, belohnst du erst den Blick dorthin, dann den ersten Schritt und schließlich das Einsteigen. Dein Hund wird so zum kleinen Entdecker, was sein Selbstbewusstsein spürbar stärkt.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Distanzarbeit. Du kannst Übungen auch auf Entfernung festigen. Wenn du möchtest, dass dein Hund frei laufen lassen werden kann, ist die Bestätigung auf Distanz Gold wert.
Du klickst zum Beispiel genau dann, wenn er sich in einiger Entfernung zu dir umschaut oder ein Signal ausführt, obwohl du nicht direkt neben ihm stehst. Die Belohnung bringst du ihm dann ganz in Ruhe zu seinem Platz.
Später könnt ihr mehrere Dinge nacheinander machen, sogenannte Übungsketten. Erst wenn die ganze Abfolge – wie zum Beispiel beim Bringen eines Gegenstandes das Hinlaufen, Aufnehmen und das freudige Zurückkommen – klappt, gibt es den Klick am Ende. Das erfordert Konzentration und fördert das Miteinander.
Häufige Fragen rund ums Clickertraining (FAQ)
Ab wann mit Clickertraining beginnen?
Du kannst sofort starten. Schon wenn die Welpenwahl abgeschlossen ist und das neue Familienmitglied bei dir einzieht, hilft der Clicker dabei, eure neue Sprache zu lernen78. Aber auch ältere Hunde haben großen Spaß daran, gemeinsam mit dir Rätsel zu lösen.
Ist Clickertraining für Angsthunde sinnvoll?
Ja, absolut. Es ist einer der feinfühligsten Wege, um Vertrauen aufzubauen. Da der Hund selbst entscheiden kann, was er tut und keine Strafe fürchten muss, gibt ihm das Sicherheit und Kontrolle in seiner Welt.
Was mache ich, wenn ich den Clicker vergessen habe?
Kein Problem. Du kannst auch ein kurzes Wort oder ein Schnalzen mit der Zunge nutzen. Wichtig ist nur, dass dieses Signal immer gleich klingt und genauso zuverlässig belohnt wird.
Kann ich mehrere Hunde gleichzeitig clickern?
Am Anfang ist es besser, wenn du mit jedem Hund einzeln übst, damit ihr euch ganz aufeinander konzentrieren könnt. Später könnt ihr lernen, mit unterschiedlichen Geräuschen oder den Namen der Hunde als Ankündigung zu arbeiten.
Hat Clickertraining Nachteile für die Erziehung?
Manchmal werden Hunde so eifrig, dass sie dir ständig neue Verhaltensweisen „anbieten“. Besonders in der Pubertät beim Hund kann das fordernd sein. Hier ist es wichtig, auch die gemeinsame Ruhe klar zu üben und das Training immer freundlich abzuschließen.
Muss ich den Clicker ein Leben lang benutzen?
Nein. Der Clicker ist ein Werkzeug zum Lernen. Wenn eine Übung sicher klappt und ihr euch blind versteht, kannst du ihn für diese Aufgabe weglassen. Für neue Herausforderungen nimmst du ihn dann einfach wieder zur Hand.
Fazit
Clickertraining ist viel mehr als nur ein technisches Hilfsmittel. Es ist eine Lebenseinstellung, die auf Respekt, Verständnis und Freude am gemeinsamen Wachsen basiert. Wenn du einmal siehst, wie stolz dein Hund ist, wenn er eine Aufgabe gelöst hat, wirst du diese Art der Verbindung nicht mehr missen wollen.
Ganz egal, ob du mit einem Welpen startest oder deinem treuen Begleiter neue Impulse geben möchtest – jeder Moment der klaren Verständigung stärkt eure Verbindung. Schnapp dir deinen Clicker und begib dich auf diese spannende Reise. Ich bin mir sicher, ihr werdet ein großartiges Team!
Hast du schon einmal mit positiver Bestärkung gearbeitet oder gibt es eine ganz bestimmte Herausforderung, bei der du Unterstützung brauchst? Schreib es mir gerne in die Kommentare – ich freue mich auf unser Miteinander! Wenn du lieber zuhörst, schau auch gerne bei meinem Podcast vorbei, wo ich regelmäßig über solche Themen spreche.
Eure Reise zu einer harmonischen Verbindung hat gerade erst begonnen, und das Clickertraining ist ein wunderbarer Begleiter auf diesem Weg. Es stärkt nicht nur die Kommunikation, sondern schenkt euch beiden auch viel Lebensfreude im Miteinander.
Damit du und dein Hund in jeder Situation sicher und entspannt bleiben könnt, lade ich dich ein, noch einen Schritt weiterzugehen.
In meinem E-Book für 0€ „Alltagstauglichkeit – der Weg zu mehr Ruhe im Hundeleben“ vertiefen wir gemeinsam Themen wie den Umgang mit stressigen Augenblicken und die Gestaltung eines entspannten Trainingsplans.
Es ist meine Einladung an dich, den Weg voller Vertrauen und Kommunikation konsequent weiterzugehen. Ich freue mich darauf, euch mit meinen Tipps und Erfahrungen weiterhin begleiten zu dürfen.





